Der Sommer ist im vollem Gange. Die Weiden sind im Moment noch in sehr gutem Zustand. Die Wasserknappheit wird auf vielen Alpen zum Problem, bei uns zum Glück nur teilweise. Der schneearme Winter hatte bis jetzt glücklicherweise fast keine Auswirkung auf den Wasserhaushalt. Der Alpsommer begann mit schönen, heissenTagen, im Juli und August. Im September ist noch offen und kann dazu führen , dass die Alpen früher oder später entladen werden. Der Sommer ist jetzt sehr schön in der Höhe.
Die Hirtinnen und Hirten machen ihre Arbeit als Hirten gut.
Die Alpgenossenschaft Trin dankt jetzt schon allen Älplerinnen und Älpler für ihren grossen und unermüdlichen Einsatz während des Alpsommers 2026.
In cordial grazia fitg!
Es waren dies:
Alp Mora: Tamara & Sämi mit ihren drei Kindern
Bargis: Cora & Klara mit ihren 2 Kindern
Culm da sterls: Lean & Marina mit ihren Helfern
Lavadignas: Florence & Anders
So sollte man sich beim Alpvieh verhalten

Verhalten bei Durchquerung einer Mutterkuhherde:
Like to Hike Vol. II:
Für friedliche Begegnungen zwischen Wandernden und Kühen (Deutsch)

Mutterkuhhaltung und Herdenschutzhunde
Wander- und Bikewege führen ab und zu auch über Weiden. Beim Betreten von Weiden ist daher unbedingt auf die Tiere - Rinder, Schafe und Herdenschutzhunde und deren Verhalten zu achten. Wenn man als Wanderer und Biker ein paar Grundregeln beachtet, sollten allfällige Begegnungen zwischen Mensch und Tier friedlich verlaufen.
Der Pilotversuch
Um das Konfliktpotential zwischen Mutterkühen, Herdenschutzhunden und Gästen zu minimieren und das Miteinander von Landwirtschaft und Tourismus zu fördern, beteiligt sich die Destination Flims Laax Falera an einem Pilotversuch. Ziel ist es, Outdoorsportlern möglichst Realtime-Informationen zum Standort der Mutterkühe und Herdenschutzhunden zur Verfügung zu stellen. Diese Informationen sollen dem Gast bei der Routenplanung helfen oder ihm vor Ort die Entscheidung erleichtern einen Weideabschnitt zu betreten oder diesen grossräumig zu umgehen.
Hierfür wurden Mutterkühe und Herdenschutzhunden mit Sendern ausgestattet und die einzelnen Alpkoppeln kartografisch erfasst. Ziel des Versuchs ist es sicherzustellen, dass nur Koppeln orange eingefärbt werden, wenn sich darin auch wirklich Mutterkühe und Herdenschutzhunden befinden. Da es sich um einen Pilotversuch handelt, bei welchem Funktionsstörungen auftreten können, kann einen hundertprozentige Funktionalität noch nicht garantiert werden.
Daher gilt: Ist die Alpkoppel orange eingefärbt, halten sich darin mit Sicherheit Mutterkühe oder Herdenschutzhunde auf. Ist der Geländebereich nicht als Weide gekennzeichnet, müssen Sie trotzdem damit rechnen, Mutterkühe oder Herdenschutzhunde zu begegnen.
Tiergesundheit
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