Der Alpsommer ist vorbei. Die Weiden sind genutzt. Der Zustand während des Sommers war gut. Die Wasserknappheit war auf vielen Alpen ein Problem, bei uns zum Glück nur teilweise. Der schneearme Winter hatte schon Auswirkung auf den Wasserhaushalt. Der Alpsommer begann mit schönen, heissen Tagen. Im ganzen Sommer führte das heisse, trockene Wetter dazu, dass einerseits das Gras nicht gut nachwuchs und andererseits, dass das Wasser knapp wurde. Die eine Alp wurde etwas früher als sonst entladen, die andern Alpentladungen waren normal. Der Sommer war in der Höhe sehr schön.
Die Hirtinnen und Hirten machten ihre Arbeit als Hirten sehr gut.
Die Alpgenossenschaft Trin dankt allen Älplerinnen und Älplern für ihren grossen und unermüdlichen Einsatz während des Alpsommers 2026.
In cordial grazia fitg!
Es waren dies:
Alp Mora: Tamara & Sämi mit ihren drei Kindern
Bargis: Cora & Klara mit ihren 2 Kindern
Culm da sterls: Lean & Marina mit ihren Helfern
Lavadignas: Florence & Anders
So sollte man sich beim Alpvieh verhalten

Verhalten bei Durchquerung einer Mutterkuhherde:
Like to Hike Vol. II:
Für friedliche Begegnungen zwischen Wandernden und Kühen (Deutsch)

Mutterkuhhaltung und Herdenschutzhunde
Wander- und Bikewege führen ab und zu auch über Weiden. Beim Betreten von Weiden ist daher unbedingt auf die Tiere - Rinder, Schafe und Herdenschutzhunde und deren Verhalten zu achten. Wenn man als Wanderer und Biker ein paar Grundregeln beachtet, sollten allfällige Begegnungen zwischen Mensch und Tier friedlich verlaufen.
Der Pilotversuch
Um das Konfliktpotential zwischen Mutterkühen, Herdenschutzhunden und Gästen zu minimieren und das Miteinander von Landwirtschaft und Tourismus zu fördern, beteiligt sich die Destination Flims Laax Falera an einem Pilotversuch. Ziel ist es, Outdoorsportlern möglichst Realtime-Informationen zum Standort der Mutterkühe und Herdenschutzhunden zur Verfügung zu stellen. Diese Informationen sollen dem Gast bei der Routenplanung helfen oder ihm vor Ort die Entscheidung erleichtern einen Weideabschnitt zu betreten oder diesen grossräumig zu umgehen.
Hierfür wurden Mutterkühe und Herdenschutzhunden mit Sendern ausgestattet und die einzelnen Alpkoppeln kartografisch erfasst. Ziel des Versuchs ist es sicherzustellen, dass nur Koppeln orange eingefärbt werden, wenn sich darin auch wirklich Mutterkühe und Herdenschutzhunden befinden. Da es sich um einen Pilotversuch handelt, bei welchem Funktionsstörungen auftreten können, kann einen hundertprozentige Funktionalität noch nicht garantiert werden.
Daher gilt: Ist die Alpkoppel orange eingefärbt, halten sich darin mit Sicherheit Mutterkühe oder Herdenschutzhunde auf. Ist der Geländebereich nicht als Weide gekennzeichnet, müssen Sie trotzdem damit rechnen, Mutterkühe oder Herdenschutzhunde zu begegnen.
Tiergesundheit
Schweizweite Bekämpfung der Moderhinke bei Schafen
ALLGEMEINVERFÜGUNG FÜR DIE SÖMMERUNG 2026 FÜR DEN KANTON GRAUBÜNDEN
