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Lavadignas mit Ringelspitze im SchneeLavadignas mit Ringelspitze im Schnee

 

Alp Lavadignas

Die Alp Lavadignas ist die kleinste der vier Alpen und wird heute mit Kälbern, Mesen, Rindern und Mutterkühen bestossen. Auch werden dort die schottischen Hochlandrinder gealpt. Das Gebiet erstreckt sich von ca. 1600 m.ü.m. bis etwa auf 2400 m.ü.m. Die Alp Lavadignas war einst eine Milchkuhalp. Mit der Tegia Culm war sie die höchst gelegene Alp Europas, wo noch gekäst wurde. Nachdem die Trinser die Alp Mora als Milchkuhalp ausgebaut hatten, wurde die Alp Lavadignas zur Galtviehalp umfunktioniert. Zuerst wurde diese Alp mit ortsfremden Vieh bestossen, später wurde sie zur Mesenalp.

Die Hirten brauchen in erster Linie die Tegia miez (Mittelsäss). Von da aus lässt sich die Alp gut erreichen, da die Hütte relativ zentral liegt. Die anderen Hütten sind verpachtet.

 

Die Hirtenfamilie Martin und Ulrike mit ihren Kindern sind wiederum diesen Sommer für die rund 160 Tiere auf dieser Alp zuständig. Martin amtete dieses Jahr zum 15. Mal als Hirt auf Lavadignas.

 

Alpmeister: Hans Jakob Telli